Sarahs Arbeit am Storchenbuch

Coverentwurf zu "Was macht der Storch im Winter"

Von der Buchidee zu den ersten Illustrationen

Die Entstehung einer Buchidee

Coverentwurf zu "Was macht der Storch im Winter"Im Frühjahr 2018 wird in unserem Verlag eine Sachgeschichte über Störche und ihre Reise nach Afrika erscheinen. Die Idee dazu hatte Sarah schon vor längerer Zeit, als sie im Elsass zahlreiche Störche auf einer großen Wiese beobachten konnte. Ihr kam sofort der Gedanke, dass es nun bald soweit sein musste und die Störche in den Süden ziehen würden. Sehr viel mehr wusste sie damals nicht über Störche. Doch ihre Neugier war geweckt und sie begann zu recherchieren. Weil dieses Thema sie so faszinierte, begann sie, eine Kindergeschichte darüber zu schreiben.

Für den neunmalklug verlag hat Sarah im Sommer 2017 ihren ursprünglichen Text etwas vereinfacht, damit bereits Kinder ab 3 Jahren für dieses Naturwunder begeistert werden können. Kleine und große Bilderbuchfans können nun bald die Störche auf ihrer Reise begleiten und dabei jede Menge Wissenswertes über die Zugvögel erfahren.

Die Suche nach den passenden Zeichnungen

Im nächsten Schritt musste jemand gefunden werden, der die Bilder für das Buch zeichnen würde. Über die Illustratoren Organisation suchte Sarah zunächst nach Zeichnungen und Zeichenstilen, die ihren Vorstellungen entsprachen und die außerdem zum Text und zur Zielgruppe passten. Besonders gut gefielen uns die Arbeiten von Maria Mähler, die hauptsächlich Naturdarstellungen für private Kunden, Naturschutzverbände und Verlage anfertigt und am liebsten Tierbücher malt. Vor allem die Storchenzeichnungen, die wir in ihren Arbeitsproben entdeckten, haben es uns sofort angetan.

Über die Illustratorin

Illustratorin Maria MählerMaria Mähler wurde 1968 in Berlin geboren und studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Design und Malerei. In realistischen, aber dennoch locker gezeichneten Bildern bringt sie Kindern und Erwachsenen das Wesen der Tiere und ihre Besonderheiten nahe. Wir freuen uns sehr, dass wir sie für dieses Buchprojekt gewinnen konnten und sie ihre Erfahrungen als Illustratorin einbringt.

Die Zusammenarbeit mit der Illustratorin

Nachdem Frau Mähler den Text zum Storchenbuch mit unseren Bildvorschlägen erhalten hatte, zeichnete sie uns im ersten Schritt Bleistiftskizzen zu den einzelnen Seiten. Teilweise hatte sie noch einmal einen ganz anderen Blick auf den Text und die Umsetzbarkeit in den Zeichnungen. In mehreren Gesprächen suchte Sarah mit ihr nach Lösungen und änderte daraufhin auch die ein oder andere Textstelle. Denn damit am Ende ein gelungenes Buch herauskommt, müssen Text und Bild unbedingt harmonieren.

Momentan ist unsere Storchen-Illustratorin damit beschäftigt, die Bleistiftzeichnungen in farbige Aquarelle umzusetzen. Und so sieht das dann aus:

Ein besondere Clou des Buches wird Storch Anton sein, ein frecher Jungstorch, der die Leser auf jeder Doppelseite begleiten wird. So entsteht ein einzigartiges Sachbilderbuch, das kleine Entdecker zum sehen, hören und staunen einladen wird.

Storch Anton aus "Was macht der Storch im Winter"

 

 

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buch7.de

buch7.de Der Buchhandel mit der sozialen Seite

Neue Bestellmöglichkeit in unserem Shop

Der Onlinebuchhändler buch7.de

buch7.de Der Buchhandel mit der sozialen SeiteAlle unter euch, die ihre Bücher gern online bestellen, haben ab sofort die Möglichkeit über einen Link in unserem Webshop beim Onlinebuchhändler buch7 zu bestellen. Für euch bringt das vor allem den Vorteil, dass ihr dort auch Bücher von anderen Verlagen mitbestellen könnt und dann alles in einer Lieferung zugeschickt bekommt. Darüber hinaus könnt ihr auch noch etwas Gutes tun, denn hinter buch7 – dem Buchhandel mit der sozialen Seite – steckt ein tolles Konzept, das wir euch in diesem Beitrag vorstellen möchten.

Wie funktioniert das Konzept von buch7?

75 % des Gewinns gehen an wertvolle soziale, kulturelle und ökologische Projekte. Mit deiner Bestellung kannst du somit etwas für eine bessere Welt tun, ohne selbst

einen Cent mehr zu bezahlen. Der Geschäftsführer Benedikt Gleich hat einmal gesagt: “Wenn jeder zehnte Bundesbürger seine Bücher bei buch7.de kaufen würde, so könnten wir jährlich Spenden in Höhe von 50 Millionen Euro ermöglichen.“ Stellt euch das mal vor!Mitarbeiterfoto buch7.de

Mit einem Angebot von über 6 Millionen lieferbaren Bücher, CDs, Filme und E-Books bietet buch7 eine vergleichbare Auswahl wie andere Händler. Auch bei der versandkostenfreien und schnellen Lieferung entstehen für die Buchkäufer keine Mehrkosten oder sonstigen Nachteile.

Welche Projekte werden unterstützt?

Unterstützt werden Projekte in ganz Deutschland, z.B. atmosfair gGmbH, foodwatch e.V., Clowns ohne Grenzen Deutschland e.V., Inselhaus Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, Stiftung Mensch und Umwelt – Hilfe für die Bienen, u.v.m.

Bisher konnte buch7.de über 80.000 Euro spenden. Außerdem endet hier das nachhaltige Handeln noch lange nicht: buch7 gleicht alle CO2-Emissionen vollständig aus, zahlt faire Löhne an die Mitarbeiter, schafft Jobs vor Ort und zahlt die anfallenden Steuern natürlich in Deutschland. Also alles ganz nach unserem Geschmack. Und nicht zuletzt wird auch Datenschutz groß geschrieben: Ein Datenaustausch zu Werbezwecken – wie im Internet inzwischen üblich – ist bei buch7.de aus Überzeugung ausgeschlossen.

 

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Neuigkeiten aus dem Verlag

Charlotte und Sarah

Die letzten Monate wirkte es nach Außen hin eher ruhig um den neunmalklug verlag, doch verlagsintern gab es viel Organisatorisches zu erledigen.

neunmalklug ist umgezogen…

Damit Charlotte den Verlag wieder an ihrem Wohnort hat, wurde der Unternehmenssitz von Mannheim nach Lahr verlegt.

Schutterlindenberg Lahr

… und hat ab sofort eine zweite Verlegerin

Charlotte teilt sich ab sofort die verlegerische Arbeit mit Sarah, die als Gesellschafterin in den Verlag eingestiegen ist.

Sarah übernimmt vor allem den Bereich Programmplanung und Lektorat, außerdem gemeinsam mit Charlotte Marketing und Vertrieb. Charlotte kümmert sich weiterhin um die Herstellung und die Pressearbeit. Da Sarah mit ihrer Familie in Altensteig lebt, knapp 100 km von Lahr entfernt, wird die meiste Kommunikation bei uns über Telefon und E-Mail erfolgen. Aber auch regelmäßige Treffen sind uns wichtig, um uns auszutauschen und wichtige Dinge zu besprechen.

Charlotte und Sarah

Wir lernten uns übrigens bereits 2009 im Studiengang “Mediapublishing” in Stuttgart kennen – einem Studium rund ums Verlagswesen. Nach dem Abschluss trennten sich unsere Wege aber erst einmal, bis Sarah die zündende Idee mit der Bilderbuchreihe “Komm, wir gehen näher ran!” hatte. Sarah war von Anfang an begeistert von Charlottes nachhaltigem Verlagskonzept und Charlotte von Sarahs Gespür für Texte. Weil wir uns so gut verstehen und auch wunderbar ergänzen, leiten wir nun gemeinsam den Verlag. Beide wollen wir Bilderbücher verlegen, die in zweierlei Hinsicht wertvoll sind: die Inhalte sollen bei Kindern die Freude an Büchern wecken und die Inhaltsstoffe für Mensch und Natur unbedenklich sein.

 

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Cradle to Cradle Kongress 2016

Cradle to Cradle Kongress 2016

Dieses Jahr auf dem Cradle to Cradle Kongress (23. und 24. Oktober) in Lüneburg waren Charlotte Stiefel (Verlagsinhaberin) und Regina Rohland (Presse & Social Media) zusammen unterwegs. Alte Bekannte, neue Kontakte, gute Gespräche und viele Inspirationen sind uns begegnet. Wir geben euch einen kleinen Einblick zu einem rundum gelungenen Programm und zeigen euch, was uns besonders gut gefallen hat.

Cradle to Cradle (dt. von der Wiege zur Wiege) heißt Dinge in ganz neuen Kreisläufen zu denken.

Die meisten Produkte, die uns umgeben und die wir jeden Tag benutzen, müssen nach ihrem Gebrauch wieder mühsam auseinander genommen werden. Oft gelingt das gar nicht vollständig und es entsteht jede Menge Müll, der die Umwelt und auch uns Menschen belastet.
Bei Cradle to Cradle werden in der Produktion Materialien und Stoffe eingesetzt, die vollständig in den Kreislauf zurückgeführt werden können. Also für ein Leben ohne Abfall gemacht wurden.

Cradle to Cradle Kongress 2016

© neunmalklug verlag

Charlotte: Den Auftakt zum Kongress gab es bereits am Freitagabend mit einem Vortrag von Dr. Michael Braungart, der zusammen mit William McDonough das Cradle to Cradle Designkonzept entwickelt hat.

Obwohl ich inzwischen schon bei einigen Vorträgen von Braungart war, höre ich ihm immer wieder gerne zu. Seine teils etwas sprunghaften Aussagen lassen mich gleichzeitig den Kopf schütteln (über die Spezies Mensch) und Mut fassen (dass man doch noch etwas retten kann). Wir müssen nur umdenken und die Dinge intelligenter entwickeln. Gute Produkte gibt es bereits, neben Teppichen und Fenstern, die Feinstaub aus der Luft filtern, Kleidung, die keine giftigen Stoffe mehr enthält und Toilettenpapier, das unsere Wasser nicht verunreinigt, entstehen inzwischen ganze Gebäude nach dem C2C-Prinzip und hinterlassen einen positiven Fußabdruck. Denn laut Braungart ist es unsinnig, klimaneutral sein zu wollen und seinen Fußabdruck zu verringern:

Kein Baum ist klimaneutral und jedes Lebewesen hinterlässt einen Fußabdruck – wir müssen unseren nur positiv machen und somit Nährstoffe für die Umwelt bilden.

Dr. Michael Braungart | c2c Kongress 2016

Dr. Michael Braungart     © C2C e.V. / Max Arens

Der Cradle to Cradle Kongress lädt jedes Jahr verschiedene Akteure aus Wirtschaft, Politik, Bildung und Wissenschaft ein – und natürlich alle Interessenten.

Regina: Trotz morgendlicher Kälte, dafür beim schönsten Herbst-Sonnenschein sind Charlotte und ich zusammen mit unseren Miet-Fahrrädern vom Bahnhof Lüneburg gestartet. Ganz umweltbewusst versteht sich – und weil es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Lüneburg echt nicht so einfach ist 🙂 . Der Cradle to Cradle Kongress fand auch 2016 an der Leuphana Universität Lüneburg statt, einer der nachhaltigsten Hochschulen in Deutschland. Nach der sportlichen Aktion hatten wir auch den letzten Funken Müdigkeit aus unseren Knochen getrieben und waren fit für das volle Programm des Cradle to Cradle Kongresses.

Dr. Franz Alt

Dr. Franz Alt     © C2C e.V. / Max Arens

Obwohl der Kongress 2016 erst zum dritten Mal stattfand und der Cradle to Cradle e.V. selbst 2012 gegründet wurde, unterstützen ihn viele bekannte und beliebte Gesichter, z.B. die Schauspielerin Inez Bjørg David, die Köchin Sarah Wiener, der Geschäftsführer von Trigema Wolfgang Grupp und auch der erfahrene Journalist, Autor und Fernsehmoderator Dr. Franz Alt, der uns mit viele Humor als Moderator durch das prallgefüllte Tagesprogramm geführt hat.

Besonders spannend fanden wir die Diskussionsrunde zu „Alles Plastik, alles gut?“.
Nein, Plastik ist leider gar nicht gut, das war auch den Konsens der Experten Rudi Daelmans (Sustainability Director bei Desso Group BV), Dr. Barbara Scholz-Böttcher (Leiterin Zentrale Organische Analytik an der Universität Oldenburg) und Nadja Ziebarth (Leiterin des Meeresschutzbüros beim BUND) an der Seite der Moderatorin Katja Hansen (Cradle to Cradle Expertin und Senior Scientist EPEA Intl. Umweltforschung GmbH). Charlotte und ich haben noch einiges über Plastik im natürlichen Kreislauf gelernt. Viele der Kleinteile des Plastiks im Meer stammen von Verpackungsmüll. Sie machen nicht nur den Ozeanbewohnern das Leben schwer, sondern gelangen auch zu uns zurück, z.B. in der Nahrung oder in den Sand am Strand gemischt. Ganz klar, Plastik verschwindet nicht, es zersetzt sich nur und wird immer und immer kleiner. In winzigen Mikropartikeln findet man es heute fast überall.

Doch es gibt inzwischen auch einige gute Alternativen zum langlebigen Plastik. Vielleicht habt ihr schon von (Bio-)Kunststoffen gehört, die sich zersetzen ohne Schadstoffe zu hinterlassen.

Neunmalkluger Infofakt: Polylactide, auch Polymilchsäuren (kurz PLA, vom engl. Wort polylactic acid), sind solche Kunststoffe. Sie sind aus chemisch gebundenen Milchsäuremolekülen aufgebaut und können dadurch schneller von der Natur abgebaut werden. In Zukunft soll PLA vermehrt für die Herstellung von Verpackungen genutzt werden.

Eine optimale Lösung ist das leider noch nicht. Und wie die Meeresschützerin Nadja Ziebarth am Ende der Expertenrunde festhält, ist es egal an welcher Form von Kunststoff Lebewesen im Meer verenden. Das Problem bleibt der viele Müll, der sich in der Umwelt türmt. (Und um dagegen etwas zu tun, wird das Cradle to Cradle-Prinzip immer weitergedacht und neue Produktionsstoffe entwickelt).

Gute Sachen für einen positiven Fußabdruck

Umso schöner ist es, dass sich immer mehr Akteure, Wissenschaftler und Hersteller für Alternativen stark machen. Am Stand von Cradlelution haben auch wir einige tolle neue Produkte entdeckt, die nach dem Cradle to Cradle-Prinzip hergestellt werden. Mir hat vorallem die Thermoskanne ganz gut gefallen. Sie lässt sich einfach recyceln, da sie ohne Verbundskleber hergestellt ist. Und die Firma nimmt sie sogar nach Gebrauch oder bei Beschädigung zurück.

Und mitten drin auch die Bücher vom neunmalklug verlag:

Cradle to Cradle Kongress 2016

Charlotte am Stand     © neunmalklug verlag

 

Cradle to Cradle Kongress 2016

Cradlelution     © neunmalklug verlag

Wir danken für die tolle Präsentation und allen, die sich für unsere Bücher begeistert haben!

 

Gelernt haben wir auf dem Cradle to Cradle Kongress so einiges und viele interessante und auch hilfreiche Gespräche geführt. 😉
Wir wünschen uns das diese Bewegung weiter wächst – für einen positiven Fußabdruck!

Für einen tollen Ausklang sorgten Bela B. & Danube´s Banks.

Und als wir schon fast zur Tür raus waren, treffen wir noch persönlich auf Bela B., der sich noch die Zeit für ein Foto genommen hat.

Charlotte: Bela begrüßte mich mit einer Umarmung und ich durfte ein Foto von uns machen lassen. Dass er wirklich in das Buch gebissen hat, habe ich erst auf dem (leider verwackeltem) Foto gesehen. Das Buch mit seinem Zahnabdruck gebe ich jedenfalls nicht mehr her 🙂

Cradle to Cradle Kongress 2016

Charlotte mit Bela B.     © neunmalklug verlag

 

Wer sich jetzt brennend für die Arbeit des Cradle to Cradle Vereins interessiert:

http://c2c-ev.de/ der nächste Kongress findet am 20. / 21. Oktober 2017 statt!

Cradle to Cradle Kongress 2016

Regina und Charlotte     © C2C e.V. / Max Arens

 

Cradle to Cradle Kongress 2016

Bela B. bei seinem Auftritt mit den Danube’s Banks     © C2C e.V. / Max Arens

 

 

 

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LESEN.HÖREN10

Lesen.Hören10

Bereits zum zehnten Mal veranstaltete die Alte Feuerwache in Mannheim das Literaturfest LESEN.HÖREN. Dieses Jahr durften wir bei dem dazugehörigen KinderLesefest dabei sein. Unsere Autorin Michi Ricks las vor knapp 100 Kindern die Geschichte von dem Mädchen Marta und ihrem Kuschelhasen Piet, die sich auf eine Reise begaben. Gespannt hörten die Kinder zu und sahen dabei bunten Seifenblasen beim Aufsteigen zu, durften schätzen wie lang wohl eine Hasenlänge ist, und erzählten uns, was sie so alles in ihrem Kinderzimmer rumliegen haben.

Lesen.Hören10
Es war unsere erste Lesung und wir waren dementsprechend aufgeregt. Im Vorhinein stellten wir uns die Fragen, wie wir das Vorlesen eines Bilderbuchs strecken können, wie wir die Kinder mit einbeziehen können und ob sie überhaupt mitmachen würden. Letztendlich waren unsere Bedenken ganz umsonst, auch wenn wir viel zu schnell mit unserer Lesung zu Ende waren.
Doch für das nächste Mal haben wir uns viele gute Tipps und Anregungen von den Eltern, Erziehern und Erzieherinnen holen können.

Lesen.Hören10
Danke auch an die sehr, sehr liebe Betreuung und das Organisieren durch die Alte Feuerwache.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

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Vorlesen!

Familiäre Vorlesesituation

Bundesweiter Vorlesetag und Vorlesestudie 2015

Jedes Jahr veröffentlicht die Stiftung Lesen einige Tage vor dem Bundesweiten Vorlesetag eine Studie zum Vorlesen mit einem speziellen Schwerpunkt. In diesem Jahr war das Thema »Investition in Mitgefühl und solidarisches Handeln« und die Kernfrage, ob Vorlesen eine nachhaltige Bedeutung für die Entwicklung sozialer Kompetenzen hat.

Der Bundesweite Vorlesetag

Etwa 500 Acht- bis Zwölfjährige sowie deren Mütter wurden hierfür befragt. Die Ergebnisse sind in diesem Jahr erstaunlich eindeutig: Es gibt verschiedene positive Zusammenhänge zwischen Vorlesen und den späteren Fähigkeiten der Kinder.

Eigenschaften, die Faktoren für schulischen Erfolg und soziale Kompetenzen darstellen und durchs Vorlesen gefördert werden, sind Wissbegierde, Freude am Lernen, kognitive Stärken und Ausdauer. Die große Mehrheit der Kinder, denen täglich vorgelesen wurde, gab an, sich Dinge schnell merken zu können. Bei den Kindern, denen selten oder nie vorgelesen wurde, waren es weniger als die Hälfte. Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie ist, dass Vorlesen einen wichtigen Beitrag zur emotionalen Stärke und zur sozialen Kompetenz leistet. Außerdem stärkt es Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung. Fast alle Kinder, denen täglich vorgelesen wurde, werden als fröhlich und selbstbewusst beschrieben und verfügen über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Verstärkt wird der positive Zusammenhang zwischen Vorlesen und Sozialkompetenz, wenn die Eltern das Vorlesen als Gesprächsanlass und zur Verarbeitung von Fragen oder Problemen nutzen. Alle Ergebnisse sind im Übrigen von anderen Faktoren, wie dem des Bildungshintergrundes der Familie, unabhängig.

Familiäre Vorlesesituation

©Stiftung Lesen

Also nehmt den heutigen Tag als Anlass, euren Kindern weiterhin täglich vorzulesen und euch mit ihnen über das Gelesene zu unterhalten. Das macht nicht nur allen Beteiligten Spaß, sondern ermöglicht den Kindern eine Zukunft mit weniger Stolpersteinen, denn die hierdurch geförderte eigene Lesefähigkeit stellt gerade in unserem medialen Umfeld eine wichtige Schlüsselkompetenz dar!

 

Einen fröhlichen Vorlesetag!

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